3 relevante Links zum Nachlesen

  • Ein Beitrag von Valerie Reimer

Der Klimawandel ist in aller Munde. Doch die Vorboten dessen, was er für uns in Deutschland bedeuten mag, scheinen in weiter Ferne. Waldbrände in Australien und Amerika, Dürren oder Starkregenereignisse in Afrika und Asien finden schließlich nicht vor unserer Haustüre statt. Wer jedoch einen Blick wagt in unsere hiesigen Wälder oder auf die zunehmenden Extremwetterlagen in den Seitentälern der Enz, wird erkennen, was Klimawandel auch in unserer Heimat schon heute bedeutet.
Wir haben drei interessante Links zusammengestellt:

# Link 1 – Jeder Einzelne zählt – Deutschlandfunk

Sie meinen, Deutschland allein kann im Kampf gegen die Erderwärmung doch keinen großen Unterschied machen, solange andere Länder der Welt nicht mitziehen? Neben China oder den USA mag Deutschland flächenmäßig klein erscheinen. Doch als sechst größter Emittent von Treibhausgasen trägt unser Land sehr wohl zum Erhalt oder Verfall der Welt bei, wie wir sie kennen. 

Es ist also kein Tropfen auf den heißen Stein, wenn jeder einzelne von uns aktiv wird, um den menschengemachten Klimawandel aufzuhalten. Beispiele, wie Klimaschutz durch Einzelpersonen gelingen kann, finden Sie in einer Klima-Reihe des Deutschlandfunk.

Was im Großen passiert, ist auch im Kleinen gültig. Deshalb wollen wir als BbV nicht auf die Politik aus Brüssel warten und arbeiten derzeit an einem Antrag zum Klimaschutz, den wir in Kürze bei der Stadt einreichen. Viele Länder blicken nach Deutschland, wenn es in relevanten Dingen als gutes Beispiel vorangeht. Sei es im Umgang mit Covid-19 oder dem Atomausstieg. Lasst uns auch in Vaihingen an der Enz mit gutem Beispiel vorangehen, wenn es um den Klimaschutz geht!

# Link 2 – Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie

Die Begrenzung der Erderwärmung um lediglich eineinhalb Grad Celsius? Durch die Klimaziele der Bundesregierung nicht zu erreichen! So das Ergebnis einer Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie im Auftrag von Fridays for Future. 

# Link 3 – Europa gemeinsam für den Klimaschutz?

Die Diskrepanz zwischen dem, was die Länder der EU bislang anstreben und den nötigen Zielsetzungen im Klimaschutz, hat auch die Europäische Union inzwischen erkannt. So schlägt die EU vor, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber 1990 um mind. 55 Prozent zu senken. Bisher waren lediglich 40 Prozent anvisiert. 55 Prozent weniger Emissionen werden als realistisch eingestuft. Dies zeigt eine umfassende Folgenabschätzung der wirtschaftlichen, ökologischen, aber auch sozialen Auswirkungen der neuen Zielvorgabe. In dieser ersten Orientierungsaussprache wurden in Brüssel kürzlich hinsichtlich einer Zielanpassung noch keine Beschlüsse gefasst Doch unter den Ländern zeigte sich eine hohe Bereitschaft der EU in dieser Angelegenheit zu folgen.